Was tun gegen Pickel?

Sie sind klein, rot und unglaublich nervig. Manche schmerzen tagelang, andere bemerkt man kaum. Pickel sind einer der häufigsten kosmetischen Unannehmlichkeiten der Neuzeit. Teenager sind durch die hormonelle Umstellung am häufigsten betroffen, aber auch noch in den späten 30er sind Pickel nicht unüblich. Viele Gerüchte kursieren rund um die Behandlung und Prävention. Wer wirklich daran interessiert ist, Pickel langfristig loszuwerden, hat es nicht leicht. Unnütze Hausmittel wie Honig oder Zahnpasta halten sich seit Jahrzehnten eisern. Zudem scheinen synthetische Kosmetika nur sehr kurzfristig zu helfen.

Wieso es kein Mittel gegen Pickel zu geben scheint
Wer unter starker Akne leidet, wird früher oder später Pillen dagegen schlucken. Einige schwören darauf, haben allerdings mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Anderen haben selbst diese starken Medikamente nicht geholfen. Cremes, Waschgels und Peelings aus der Drogerie oder Apotheke sind in fast allen Fällen nur eine kurzfristige Lösung, da sie viele künstliche, ätzende Stoffe enthalten. Langfristig leidet die Haut, wird sensibler und noch anfälliger für Hautunreinheiten und Pickel.

So fortschrittlich unsere Medizin heutzutage zu sein scheint, gegen Pickel ist noch kein Kraut gewachsen. Forscher, Hautärzte und Pharmaunternehmen scheinen kein Interesse daran zu haben, Akne langfristig den Gar aus zumachen. Wo wirklich die medizinische Ursache liegt, konnte bis heute nicht abschließend erklärt werden. Das liegt wohl auch daran, dass die Gründe für Pickel von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.

Wie entsteht ein Pickel eigentlich?

Unsere Haut ist keine glatte, undurchdringliche Fläche, sondern von unzähligen kleinen Poren durchzogen. Vor allem als Jugendliche sorgt die Umstellung unseres Hormonhaushaltes dafür, dass zu viel Talg durch unsere Poren nach aussen dringt und diese verstopft. Ein optimaler Nährboden für Bakterien. Entzündungen und damit Pickel sind die Folge. Die Werbung suggeriert uns, dass häufiges und aggressives Waschen mit speziellen Mitteln die Lösung sei. Allerdings greifen diese chemischen Keulen in fast allen Fällen den Säureschutzmantel der Haut an. Kurzfristig verschwinden Hautunreinheiten, tauchen aber daraufhin schnell wieder auf.

Während manche aufgeben, besorgen sich andere weiterhin aggressive Mittel und „erhöhen die Dosis“. Langzeitschäden wie Narben sind dabei nicht ausgeschlossen.

Gibt es denn tatsächlich nichts was ich tun kann gegen Pickel?

Doch: den Ursachen auf den Grund gehen. Diese sind oft banal: falsche Ernährung, Nikotin, Koffein, eine Unverträglichkeit, Stress oder falsche Hautpflege. Leider gibt es nicht DAS ultimative Mittel gegen Pickel, da die Gründe viel zu verschieden sind. Ein Hautarzt oder Heilpraktiker kann sich mit Ihnen gemeinsam auf die Suche danach machen und mit bestimmten haut pflegenden Mitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln helfen.

Darauf sollten Sie verzichten:

Vergessen Sie gut gemeinte Ratschläge zu Mitteln oder Geheimtricks aus Internetforen oder von Freunden. Zahnpasta, Honig und Solarium sind keine geeigneten Waffen gegen Pickel. Versuchen Sie aggressive Kosmetika aus Ihrem Badezimmer zu verbannen und probieren Sie stattdessen Naturkosmetik aus. Diese kostet heutzutage nicht mehr die Welt, lohnt sich aber umso mehr. Die Haut verträgt natürliche Stoffe langfristig wesentlich besser.