spirulina alge

Sie gilt als „Grünes Gold“ und soll sehr viel Eiweiß enthalten. Ausserdem enthält die Spirulina-Alge einen hohen Anteil an Blut bildendem Chlorophyll und Eisen, große Mengen an Vitamin A, Vitamin-B-Komplex, Vitamine E, F, H und K, und vielen Mineralien, besonders Kalzium und Phosphor, die den Knochenaufbau fördern. Ist Spirulina also wirklich so gesund – wie viele es behaupten?

Was ist Spirulina eigentlich und kommt es her?

Spirulina wird zwar oft als Alge bezeichnet, obwohl Sie sehr ungewöhnliche Eigenschaften für eine Alge hat. Ihre Zellen besitzen keinen Zellkern. Der Organismus gehört zu den so genannten Blaubakterien. Die Spirulina-Alge lebt in extrem basischen Gewässern mit pH-Werten zwischen 8 und 10, in denen keine andere Alge überleben könnte. Auch braucht sie intensive Sonneneinstrahlung, um gut zu wachsen. Man findet sie ursprünglich in den Sodaseen der Tschadregion in Afrika oder im Texcoco-See in Mexiko. Heutzutage wird sie aber auch oft in abgeschlossenen Aquarien gezüchtet.

Was ist in der Spirulina drin?

Die getrockneten grünfarbigen Präparate enthalten durchschnittlich:

  • Proteine: 59,78 %
  • Kohlenhydrate: 20,2 %
  • Fette 4,06 %
  • Mineralstoffe 5,47 %

In den Proteinen sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Außerdem sind β-Karotin – eine Vorstufe des Vitamin A –, B-Vitamine und Vitamin E enthalten sowie in hohen Konzentrationen Calcium, Eisen und Magnesium.

Von dem in der Spirulina enthaltenen Vitamin B kann der menschliche Organismus nur etwa 20% verarbeiten. Ähnlich ist das Verhältnis auch bei tierischen Lebensmitteln. Jährlich werden in Deutschland ungefähr 3.000 Tonnen Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Spirulina gilt wie auch die Süßwasseralge Chlorella in Form von Pulver oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel.