Ob in der Drogerie, dem Reformhaus oder inzwischen sogar der Apotheke: immer öfters begegnet man im Teeregal auch sogenannten „Basentees“, die dabei helfen sollen den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wie sinnvoll sind diese Kräutermischungen und wie wirken basische Tees auf unseren Organismus?

Der Säure-Basen-Haushalt

Der sogenannte Säure-Basen-Haushalt beschreibt die Balance der unterschiedlichen pH-Werte in unserem Körper. Viele unterschiedliche Faktoren können diese Balance stören:

  • Nikotin
  • Koffein
  • Alkohol
  • Stress
  • Schlaflosigkeit
  • Falsche Ernähung (Zucker, Fett, etc.)
  • Mangel an Vitalstoffen

Neben Basenkuren oder Basenpulver sollen basische Tees mit speziell abgestimmten Kräutern dabei helfen Säuren zu neutralisieren und zusammen mit Schlacken und Giftstoffen aus dem Körper zu schwemmen. Vor allem die Ausscheidungsorgane sind häufig betroffen. Neben Verdauungsproblemen kann eine Übersäuerung auch Haut-, Leber-, oder Nierenprobleme mit sich bringen.

Helfen Basentees gegen Übersäuerung?

Tatsächlich gibt es bestimmte Pflanzen und Kräuter wie beispielsweise Zimt, Süßholzwurzel, Ingwer oder Fenchel, die beim Entschlacken helfen können. Neben einem basischen Tee empfiehlt sich auch unser größtes Ausscheidungsorgan, die Haut, beim Ausleiten der Gifte zu Unterstützen. Gutes und schonendes Mittel sind beispielsweise Basenbäder. Aber auch Basenpulver können gemeinsam mit Basentees dabei helfen, den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.